Verlagsverzeichnis 2011


Hier finden Sie das Verzeichnis der Bücher aus den letzten Jahren.

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Neu im Rotten Verlag:


Ds niww Teschtamänt

Der Walliser Schriftsteller Hubert Theler engagiert sich seit über zehn Jahren für die Übertragung des Neuen Testaments ins Walliserdeutsche. Er hat sich mittlerweile mit seinen Arbeiten in Mundart einen Namen über die Kantonsgrenzen hinaus gemacht. Im November 2007 legte Hubert Theler die viel beachtete Übertragung der altehrwürdigen Psalmen in Mundart vor. Der Autor schreibt dazu: „Als ich vor Jahren den 23. Psalm auf Walliserdeutsch übersetzte, war dies für mich ein einschneidendes sprachliches Erlebnis. Der Psalm wirkte im Dialekt auf einmal viel lebendiger und unmittelbarer. Auf einmal verstand ich, dass die Psalmen und die Bücher des Neuen Testaments für das Herz geschrieben wurden … und welche Sprache ist wohl die Herzenssprache der Walliserinnen und Walliser (?) …“Werke wie das Neue Testament in Dialektübertragung haben nicht nur einen religiösen Charakter, sondern sind wegweisend im sprachwissenschaftlichen Sinne und wirken als einmaliges Kulturgut identitätsstiftend für eine ganze Region. 

Nun liegen die vier Evangelien, die Psalmen und die Apostelgeschichte mit den Briefen und der Offenbarung des Johannes in einem handlichen und modern gestalteten Band vor.

 

600 Seiten, illustriert, 13.5 x 21 cm, Hardcover

ISBN 978-3-952374-43-6, Fr. 54.–                                        

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Scherben - Gedichte & Zeichnungen

Seit 2004 schreibt Marcel Eyer auch Gedichte. Die frühen Morgenstunden von 6–8 Uhr sind für diese Tätigkeit reserviert. So sind in den letzten sieben Jahren gut 70 Gedichte entstanden. Wie bei der Malerei stellt Marcel Eyer auch beim Schreiben den Menschen ins Zentrum. Schreibend versucht er, sich im Raum und in der Zeit zu orten, seine Koordinaten zu erkennen. Eyer Marcel ist ein Langsamschreiber. An ein paar wenigen Zeilen kann er einen Monat oder länger feilen und verbessern, stets auf der Suche nach dem tragenden Wort. Die Gedichte kommen in einer eher kargen Sprache daher. Schmückende Beiwörter sind selten. Marcel Eyers Texte sind nicht an eine Metrik gebunden und sind so im strengen Sinne keine Gedichte. Die formgebenden Elemente sind Sprachrhythmus und Sprachfluss. Spürbar ist der Einfluss des deutschen Expressionismus um Gottfried Benn.Der Lyrikband «Scherben» enthält rund 70 kurze, prägnante Gedichte, ergänzend illustriert mit Grafiken des Autors.

 

 

102 Seiten, illustriert, 12 x 19 cm, Broschur

ISBN 978-3-952374-44-3, Fr. 29.–                                        

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Bauernhäuser des Kantons Wallis

Der letzte von vier Bänden über die «Bauernhäuser des Kantons Wallis» gibt einen Überblick zu zwei zentralen Themen. Ein erstes Kapitel widmet sich dem ländlichen Gewerbe. Der relativ späte Übergang zu einer Industrie und Dienstleistungsgesellschaft hatte auch zur Folge, dass ländliche Gewerbe im Wallis länger und zahlreicher aktiv waren als in anderen Regionen. Sägen, Schmieden, Suonenwärterhäuser – über 20 verschiedene Tätigkeiten und ihre jeweiligen Gebäude werden hier in Wort und Bild vorgestellt. Zeitzeugen erzählen von damaligen Arbeiten und Lebensweisen.Der zweite Teil des Buches gilt dem Wandel. Seit dem Bau der napoleonischen Strasse durch das Wallis (nach 1800) haben Eisenbahn, Tourismus, Industrie und Hochkonjunktur das Land und den Alltag der Bevölkerung grundlegend verändert. Welches waren die wichtigen Momente dieses Umbruchs? Was für Eingriffe erfuhren dabei die Bauernhäuser? Was geschieht heute mit Scheunen und Ställen, Speichern und Stadeln? Welches sind die (Hinter)gründe? Band 3 dieser Reihe, rund 1‘000 Seiten stark, ist in zwei thematisch getrennten Teilbänden erhältlich. Der Erste erschien im Juni 2011, der Zweite im September 2011.

 

400 Seiten, Hardcover, 21 x 28 cm,

Fadenheftung, Kartonumschlag

ISBN 978-3-905756-99-9

Fr. 67.–

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208 Seiten, Broschur
14.8 x 21 cm
reich illustriert,
12 Kurzinterviews
978-3-952374-42-9
Fr. 39.–

Terrassenlandschaften im Wallis

«Ihr schwebt über dem Abgrund ...»

 ... so beschrieb Charles Ferdinand Ramuz 1943 im Fotoband "Wallis" seinen ersten Eindruck von den Walliser Terrassenlandschaften.

Die imposanten, von Trockenmauern durchsetzten Rebberge im Rhonetal verraten unverwechselbar das Wallis. Viel weniger bekannt und beachtet sind die ebenso eindrücklichen Ackerterrassen, die von Kleinstäckern mit niederen Erdböschungen bis zu den ausgedehnten terrassierten Kornkammern an den Leuker Sonnenbergen, in Isérables bis ins Entremont reichen und bis über 1800 m über Meer steigen.

 

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Autor Raimund Rodewald enthüllt mit seinem neuen Buch Geschichte und Geschichten der Walliser Terrassenlandschaften. Aber auch für ihn sind sie manchmal geheimnisvoll und rätselhaft geblieben. Mit dieser Publikation möchte er dazu beitragen, diese Landschaften vor Zerstörung oder schleichendem Zerfall zu bewahren: „Das gelingt nur, wenn wir ihre Qualitäten erkennen und sie als Ausdruck unserer Kultur schätzen!“

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Walliser Jahrbuch 2012

Immer gegen Ende des Jahres ist es wieder so weit: Das Walliser Jahrbuch steht in den Verkaufsregalen vieler Buchhandlungen und Kioske. Der bereits 81. Jahrgang wartet mit den bekannten Rubriken und Chroniken auf; ergänzt durchdas literarische Schaffen vieler jüngerer und auch älterer Walliser Schriftsteller. Neu sind Schrift, Layout und Bildgestaltung, die etwas moderner und lesefreundlicher daherkommen.

 

168 Seiten, Broschur, 18 x 24 cm,reich illustriert,

ISBN 978-3-905756-56-2, Fr. 18.–                >> bestellen


800 Jahre Turtmann

800 Jahre Turtmann: Das Neujahrskonzert, die Fasnacht, die Einweihungen der renovierten Alten Säge sowie der Thurelle Bertschen von 1662, die künstlerischen Installationen in alten historischen Gebäuden, die traditionelle Pferdesegnung, die Schützenbruderschaft, Kulturpfadführungen, touristische Wanderungen u.a. von Turtmann aufs 3610 Meter hohe Barrhorn, die Heimattagung mit dem
Besuch von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, die Fahnenweihe der Musikgesellschaft, das Orakel von Turtmann als Freilichttheater mit Integration des 42 m tiefen Wasserfalls, der Pürumärt mit dem Mittelaltermarkt, diverse Konzerte, Lesungen, die Ehrenburgerfeier, eine Kunstausstellung und diverse andere Anlässe bildeten einen würdigen Rahmen für das Geburtstagsjahr.
Nun, das Jubiläumsjahr ist vorbei. Zahlreiche Anlässe und Arbeiten haben Spuren hinterlassen. Bleibende Erinnerungen werden durch die Geschichte, viele Geschichten und Gesichter in diesem wertvollen Buch dokumentiert und aufbewahrt.

 

160 Seiten, Broschur, 25 x 28 cm,reich illustriert,

ISBN 978-3--952374-40-5, Fr. 50.–                >> bestellen


ENTSCHULDIGUNG

... ich bin katholisch

 

Mit dem Verlust der Bindung an die Gemeinschaft - man könnten auch sagen, mit dem Verlust der Glaubenspraxis - nimmt auch das Wissen über den Glauben rapide ab. An die Stelle des Wissens treten Vermutungen, Vorurteile, falsche Behauptungen, harsche Kritik, im besten Falle ein verlegenes Achselzucken … oder eben eine Entschuldigung.Für Autor Paul Martone ist die Kirche kein Selbstbedienungsrestaurant, im Gegenteil, er spricht von der „Lust, katholisch zu sein“ und versteht sein neustes Buch auch als Aufklärungsbuch. In kurzen Kapiteln und bildhaften Vergleichen erörtert Paul Martone die Rolle der Kirche und die konsequente Umsetzung des «Katholischseins» auf amüsante, aber bestimme Art.Illustriert wird das Büchlein durch 10 schwarzweisse, ganzseitige Karikaturen von Dominic Zurbriggen.

 

144 Seiten, 10 s/w Karikaturen, 14 x 22 cm, Boschur

ISBN 978-3-905756-92-0, Fr. 25.–                                         >> bestellen